Erfahre hier mehr über mich und meine Arbeit

Ich bin Vivian Werner (Jahrgang 1985), traumasensibel arbeitende Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Praxis in München. Mein besonderes Interesse gilt inneren und äußeren Beziehungsdynamiken, frühen belastenden Bindungserfahrungen und der Arbeit mit inneren Anteilen.

Fachlicher Hintergrund

Vor meiner therapeutischen Arbeit war ich viele Jahre in begleitenden und leitenden Rollen tätig – unter anderem als Ausbilderin, Projektleiterin, Agile Coach und Teamleiterin. In diesen Kontexten habe ich Menschen sowohl in Einzel-, als auch in Gruppensettings in Entwicklungs-, Lern- und Veränderungsprozessen begleitet. Diese vielfältigen Erfahrungen prägen bis heute meine therapeutische Haltung.

Das Internal Family System (IFS)

Das Fundament und den Rahmen meiner Arbeit bildet das Internal Family Systems Modell (IFS), das in den 1980ern vom US-Psychologen Dr. Richard C. Schwartz entwickelt wurde. IFS betrachtet Symptome, innere Konflikte und belastende Muster nicht als Defizite, sondern als Ausdruck von Anteilen, die einmal eine wichtige Schutzfunktion übernommen haben. In er therapeutischen Arbeit kann durch einen wertschätzenden Kontakt mit diesen Anteilen mehr innere Beweglichkeit, Entlastung und Verbundenheit entstehen.

IFS bedeutet für mich weniger Technik als vielmehr eine Haltung – eine Brille, durch die ich Beziehung betrachte: als lebendiges Zusammenspiel innerer und äußerer Resonanzen. Ergänzend dazu fließen achtsamkeits-, bindungs- und traumasensible Perspektiven in meine Arbeit ein. Diese kommen unter anderem aus systemischen Ansätzen sowie aus meiner Ausbildung als Mindfulness Teacher und im lösungsorientierten Kurzzeitcoaching.

Meine Arbeitsweise

Ich arbeite strukturiert und zugleich intuitiv, mit einem Blick für komplexe innere Dynamiken, ohne dabei den Kontakt zum unmittelbaren Erleben zu verlieren. Achtsamkeit ist dabei ein integraler Bestandteil meines Lebens und meiner therapeutischen Arbeit. Sie bereichert meine Beziehung zu mir selbst und zu anderen Menschen sowie zu Natur, zu Musik und meiner Yoga-Praxis.

Meine Arbeit ist diversitäts- und bindungssensibel. Ich verstehe den therapeutischen Raum als nicht-normativen Ort, in dem unterschiedliche Lebensrealitäten, Identitäten und Beziehungserfahrungen respektvoll Platz haben dürfen.

Auch als Therapeutin bleibe ich lernend. Regelmäßige Selbsterfahrung, Supervision und fachliche Weiterbildung sind für mich daher selbstverständlicher Teil meiner professionellen Verantwortung.